Online Banner: Urgestein der Internetwerbung

  • Oct 01, 2021

Jeder Internetnutzer kennt sie: die Banner, auch Werbebanner oder Web Banner genannt. Bunte Vierecke, die mit Bildern, Text oder auch Animationen die Aufmerksamkeit des Webseiten Besuchers auf sich ziehen wollen. Als virtuelle Werbeplakate sind sie im Netz allgegenwärtig, aber das wird vielleicht nicht immer so bleiben: die Online Banner haben mittlerweile Konkurrenz von vielen anderen Werbemöglichkeiten.

Online Banner

Online Banner: was und wofür?

Es ist genauso simpel, wie es praktisch und effizient ist: Um Werbung im Internet zu machen, gibt es Online Banner, virtuelle Werbeflächen auf Webseiten, die an jeden vermietet werden, der sich bewerben will. Die Banner sind klickbar, das heißt es handelt sich um Hyperlinks, die direkt zur Webseite des Werbenden führen. Jeder Banner wird individuell designt mit dem Ziel, die Augen der Besucher der Webseite anzuziehen.

Wer den Besucher dazu gebracht hat, die Schrift des Banners zu lesen oder sich das dargestellte Produkt anzusehen (wenn auch nur für eine Sekunde) der hat bereits erfolgreich Werbung gemacht und seine Chancen erhöht, dass der Besucher auch auf den Banner klicken wird.

Hierbei ist Kreativität gefragt, und deshalb gibt es Online Banner in zahlreichen Größen, Formen und Formaten, zum Beispiel entweder eine Grafik oder eine Animation.

Banner früher und heute

Seit dem sich Online Banner Anfang des Jahrtausends im Internet ausbreiteten und zu einer oft genutzten Werbemaßnahme wurden, haben sich viele Unterarten von Online Bannern entwickelt. Am Anfang hab es nur statische grafische Banner, dann auch Bild-Text-Kombinationen, später HTML Banner, animierte GIFs und auch Rich Media Banner, die auch durch Ton (Musik, Geräuscheffekte) die Aufmerksamkeit des Besuchers erregen. Auch Nano-Site Banner gibt es, die komplette kleine Webseiten mit allen Funktionen darstellen. Streaming Banner erlauben noch mehr Kreativität.

Auch gibt es Banner, die sich über die Webseite drüberlegen oder mit denen sonst irgendwie interagiert werden muss, bevor man die Webseite anschauen kann. Man kann sich vorstellen, dass es für die potenziellen Kunden oft ein großes Ärgernis ist, mit Bannern konfrontiert zu werden, die mit steigender Aggressivität um die Aufmerksamkeit der Menschen buhlen.

Gezielte Werbung durch z.B. Online Casino Banner

Es ist also eine Gratwanderung für die Marketingbeauftragten im Bereich der Online Banner: es gilt, nicht zu aufdringlich zu werben, aber allerdings natürlich auch viel bemerkt zu werden. Deshalb wurden über die Jahre zielgerichtete Werbebanner extrem beliebt und stellen heute einen Großteil der Banner im Internet dar. Zielgerichtet heißt hier einfach, dass einem Webseiten Besucher ganz gezielt nur die Werbung angezeigt wird, für die er sich wahrscheinlich auch interessieren wird.

Was im Leben eines jeden Nutzers gerade wichtig und relevant ist, ist hier natürlich die Schlüsselinfo, und diese wird auf vielfältige Weise durch zum Beispiel Cookies und Suchmaschineneingaben ermittelt. So ist es zum Beispiel möglich, dass Online Casino Banner nur für jene Leute angezeigt werden, die vorher nach etwas zum Thema Online Casino gegoogelt haben oder die bereits auf anderen Online Casino Webseiten verkehren.

Die Zukunft der Banner

Online Banner werden wohl nie ganz verschwinden, aber sie sind zunehmend strenger Kritik ausgesetzt und werden auch immer mehr von anderen Werbemöglichkeiten verdrängt. Beispiele sind hier Social Media Marketing, Videowerbung, etc. Vor allem statische Online Banner gelten als richtig altmodisch und zunehmend ineffektiv, da sich bei vielen Internetnutzern so etwas wie „Bannerblindheit“ eingestellt hat – das Gehirn hat gelernt, die Inhalte der Banner komplett auszublenden und verarbeitet diese Information auch gar nicht. Deshalb gibt es zunehmend einen Shift in der Werbebranche: man will wegkommen vom aufdringlichen Werben, und sich das eigene Interesse der Leute zu nutzen machen, in dem man auf unterhaltsame Weise wirbt. Wie genau Online Banner in diese neue Strategie passen, wird man sehen müssen.